Sie befinden sich hier:
Mexico & Santa Fe
Mexico & Santafe
Mexicos Küche ist ebenso abwechslungsreich ...
Bundesstaat Utha − Monument Valley
Mexico ist ein großes Land mit über 70 Millionen Einwohnern. Es grenzt im Norden an die Vereinigten Staaten von America und im Süden an Guatemala und besteht aus 32 Bundesstaaten.
In dem Land, das im 15. Jahrhundert bald als Mexico bekannt wurde, existierten blühende Bauernkulturen. Die Grundnahrungsmittel des einfachen Volkes waren Kürbisse, Bohnen und Mais; Aristokratie und Priesterschaft aßen jedoch auch Leckerbissen wie Wachteln und Truthähne, kleine unbehaarte Hunde, Fisch und Wild.
Die neuen Bewohner Mexicos kamen aus allen Gegenden Spaniens und brachten die Zutaten und Rezepte einer Küche mit, die vom achten bis zum fünfzehnten Jahrhundert geprägt war. Neben Vieh und Geflügel fanden auch Weizen, Reis, Zwiebeln, Knoblauch, Zitrusfrüchte und Zuckerrohr in Mexico bald eine neue Heimat. Noch nie zuvor hatte es eine kulinarische Verschmelzung von solcher Tragweite gegeben, und sie sollte sich auch nicht mehr wiederholen.
Die große Zeit der mexicanischen Küche begann, als die Spanier − die zwar auf der Suche nach Gold in die Neue Welt gekommen sind, aber mit der Entdeckung neuer Nahrungsmittel wie Mais, Bohnen, Erdnüsse, Bataten, Kürbisse und Tomaten den Anstoß für viele Veränderungen in der ganzen Welt gegeben hatten − den unterworfenen Indianern gestatteten, einige Hühner, ein Schwein, eine Ziege oder sogar ein Schaf oder eine Kuh zu halten. Die Spanier selbst aßen zunächst nur Speisen aus Ihrer Heimat, doch lange konnten sie der Erfindungsgabe indianischer Köchinnen nicht widerstehen, und so verschmolzen zwei kulinarische Traditionen miteinander. Masa-Gerichte und Chilis fanden einen Platz auf spanischen Tischen, während Indianer und Mestizen eifrig Eier, Fleisch, Käse und Zitrusfrüchte übernahmen.
Die Obstarten wie Ananas, Guave, Papaya und Avocado, die die Spanier in Mexico vorfanden, bereichern heute den Speisezettel vieler Völker und auch die drei wichtigsten Aromastoffe Mexicos Chili, Kakao, Vanille haben zweifellos den Geschmack zahlreicher Speisen auf der ganzen Welt verändert.
Was wäre ein indischer Curry ohne Chili oder ungarisches Gulasch ohne Paprika? Und die heutige italienische Küche ist ohne ihr mexicanisches Erbe nicht vorstellbar, denn ohne Tomaten gäbe es keine Spaghetti Bolognese, ohne Mais keine Polenta und ohne Bohnen und Zucchini keine Minestrone.
Die heutige mexicanische Küche wird von Feinschmeckern aufgrund ihrer Vielfalt und Kombinationsmöglichkeit − die ein sehr kreatives Kochen erlaubt − hoch gelobt. Die Gerichte sind kalorienarm, daher sehr gesund und leicht verdaulich. Man misst sowohl der Zubereitung als auch dem Verzehr der vielfältigen Speisen allgemein großen Wert bei und wendet viel Zeit dafür auf.
Santa Fe ist die Hauptstadt ...
Santa Fe − Hauptstadt New Mexicos
Die berühmten englischen Pilgerväter mit ihrem Schiff "Mayflower" betraten erst mehr als zehn Jahre später die Ostküste der heutigen USA. Ab 1821 wurde New Mexico eine Provinz des neu gegründeten Staates Mexico und Santa Fe war das wichtigste Zentrum des Handels mit den Vereinigten Staaten über den Santa Fe Trail. 1846 wurde New Mexico von den USA annektiert und am 6. Januar 1912 als der 47. Staat in die Vereinigten Staaten aufgenommen.
Während der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts kamen viele Künstler, angezogen von Neu Mexikos Geschichte und Bräuchen, seiner schönen Landschaft und ungewöhnlichen Farbtönen nach Santa Fe und Taos. Diese Maler und Schriftsteller vermittelten den Amerikanern betörende Bilder und Beschreibungen von dem bisher unbekannten Südwesten. Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts haben die Stadtväter erkannt, wie wichtig die Bewahrung und Verschönerung des Stadtbildes für ihre Stadt ist. So wurde es zur Pflicht gemacht, dass jeder Neubau im traditionellen Santa Fe, die drittgrösste Stadt in New Mexico, gehört mit seinen Opernfestspielen, seinen Konzerten, Kunst- galerien, Theater- und Tanzvorführungen und Museen zu den kulturellen Zentren der Vereinigten Staaten. Etwa 200 Galerien befinden sich in der Stadt, die heute ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt ist.
Texas ist seit jeher so etwas wie eine Legende: ...
Texas − Land der stolzen Texaner
Die Schlacht um den Alamo im Jahre 1836 stand am Beginn des Unabhängigkeitskampfes der Texaner. Die Republik Mexico hatte scheinbares Ödland jenseits des Rio Grande an amerikanische Siedler verkauft. Die "Gringos" machten daraus die Republik Texas und legten sich mit den Mexicanern blutig an. Im späteren Krieg zwischen den USA und Mexico, in den Jahren 1846 bis 1848, verlor Mexico alle seine Gebiete, die heute nicht nur Texas, sondern auch eine Reihe US − Bundesstaaten darstellen, wie Colorado, Newada, Arizona und California.
Die Texaner waren es schließlich auch, die die mexicanische Küche "entschärften" und damit für den Gaumen breiter Bevölkerungskreise in den USA und Europa anpassten. Umgekehrt ist aber auch die US − amerikanische Ernährungsweise durch die mexicanischen Emigranten verändert worden. Begriffe wie Tex-Mex oder Mexican Food finden in den USA, aber auch in Europa immer mehr Verbreitung. Gemeint sind damit u.a. Speisen, die unter Verwendung von Zutaten wie Chilis, Chilisaucen, Tortillas, Tacos, Tacoshells, Pasten für Mole und Tamales, Avocados, Kactusblättern und Tomatensaft hergestellt werden.
Bei uns in Texas sind die Rinder so groß, dass sie bei uns grasen und oben in Kanada mit der Schwanzspitze die Fliegen verjagen. Und die T Bone Rinder-Steaks & Rib Eyes sind natürlich nur in Texas soo groß!
Nun denn, es sei ihnen vergönnt.